Pädagogischer Abend am Ohm-Gymnasium

Pädagogische Abende bieten die  Möglichkeit, sich ohne Hektik innerhalb der Schulgemeinschaft über wichtige Anliegen, Ziele und Vorhaben zu verständigen.
Fast 60 Schüler, Eltern und Lehrer diskutierten im BistrOhm drei Stunden lang über wichtige Arbeitsfelder des Ohm-Gymnasiums im Schuljahr 2013/14.

von Ilselore Fuchs

Unser pädagogischer Tag hatte in diesem Jahr zwei große Themen:

  1. Zum einen wurden die Ziele diskutiert, die sich das Ohm-Gymnasium nach dem Besuch der Externen Evaluation im letzten Schuljahr stecken möchte. Diese Ziele werden in Form einer schriftlichen Vereinbarung mit dem Ministerialbeauftragten für die Gymnasium in Mittelfranken festgelegt. An ihrer Formulierung konnten sich die Kolleginnen und Kollegen, aber auch die Eltern und Schüler beim Pädagogischen Abend beteiligen. Vorgestellt und besprochen wurden Vereinbarungen zu den Bereichen Unterrichtsqualität (v. a. die Stärkung eines stärker individualisierten Unterrichtens) und zur Förderung überfachlicher Kompetenzen (v. a. das Medien- und Methodencurriculum). Beide Themen waren schon im  letzten Schuljahr und damit lang vor dem Besuch der Externen Evaluation Arbeitsfelder der inneren Schulentwicklung.
  2. Im Zentrum des Abends stand aber die Frage, wie die Schulfamilie am Ohm miteinander umgehen will. In einer Podiumsdiskussion wurden wesentliche Positionen zu diesem Thema vorgestellt und diskutiert. Die hier angerissenen Fragen, was wir voneinander erwarten und wie wir diese Ziele umsetzen möchten, wurden anschließend in Tischgruppen weiter diskutiert. Die Tischgruppen waren jeweils mit Schülern, Eltern, Lehrern und z. T. Vertretern der Schulleitung besetzt. In der Diskussion wurde sehr schnell deutlich, dass – über ganz elementare Themen wie Ablehnung von Vandalismus oder Körperverletzung hinaus – die Einigung auf einen exakten Regelkatalog mit festen Strafen kaum möglich ist. Klar wurde aber auch, dass alle voneinander Respekt und einen wertschätzenden Umgang erwarten. Im Zentrum der Diskussion stand bald das Bedürfnis, regelmäßiger mit Kollegen, aber auch Eltern und Schülern über den Umgang miteinander zu sprechen und so im überschaubaren Rahmen einer Klasse konkrete Umgangsregeln festzulegen und gemeinsam umzusetzen. Auch die Idee, das Schüler-Lehrer-Café wieder aufleben zu lassen, wurde mit  Beifall aufgenommen. Auf der Basis der vielen Diskussionsideen wird nun eine Arbeitsgruppe mit Eltern, Schülern und Lehrern an diesem Thema weiter arbeiten.