Nelson Mandela

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Nach längerer Krankheit ist Nelson Mandela friedvoll im Kreise seiner Lieben für immer eingeschlafen. Auch wenn die ganze Welt mit seinem Tod in der nahen Zukunft rechnen musste, hat diese Nachricht bei vielen Menschen einen Schock ausgelöst. Man nimmt von einem lieben Menschen nicht ohne Tränen und Wehmut Abschied, insbesondere, wenn es sich um einen Mann handelt, der bereits zu seinen Lebzeiten über lange Zeit im kollektiven Gedächtnis präsent war.

von Dr. Pierrette Herzberger-Fofana

„Madiba“ – so die respektvolle Anrede für Nelson Mandela – hat Geschichte geschrieben. Seine Vision war eine Welt ohne Rassismus, ein Kampf dafür, den er beharrlich geführt und der ihm 27 Jahre Gefängnis eingebracht hat. Was bleibt, ist eine Legende, die der Welt eine Botschaft hinterlässt: Frieden und Liebe. Wir trauern um einen wahren Humanisten, der der schwarzen Welt und ganz Afrika die Würde zurückgegeben hat. Wir trauern um einen Menschen, der für Freiheit und Gerechtigkeit für Weiße und Schwarze gleichermaßen gekämpft hat. Wir trauern um einen Menschen, dessen Ziel es war, Schwarze und Weiße miteinander zu versöhnen.
Zum Foto unten: Am „Mandela-Tag“ (18.Juli) ist jeder aufgerufen, einen aktiven persönlichen Beitrag zur Verbesserung von kritikwürdigen Verhältnissen oder in Form beispielgebender Hilfestellungen in der Gesellschaft zu leisten. Dazu besuchten Schülerinnen und Schüler des Ohm-Gymnasiums die Diakonie am Ohmplatz. Sie sprachen mit Frauen, die dort ein Zuhause gefunden haben. Es war für alle eine unvergessliche und schöne Zeit im Sinne von Mandelas Gedankengut.

diakonie