Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ vom 22.-26.09.2019 in der Sportart Triathlon

 

Ohm-Triathleten beim Bundesfinale in Berlin auf dem Treppchen!

von Manfred Reinhart

Das Triathlonteam des Ohm-Gymnasiums (Lara Rudolph, Karla Säbsch, Alba Warter, Lisa Emmerlich-Mace, Johannes Fröhlich, Collin Freibert, Victor Klüwer, Jan und Tim Semmler) hatte sich Ende Juli im Bayernfinale mit großem Vorsprung in Ingolstadt für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert, deshalb stieg man mit viel Optimismus am Sonntag in den Zug in die Hauptstadt zum 50. Herbstfinale von „Jugend trainiert für Olympia“. Als Bayernmeister starteten Lara Rudolph, Karla Säbsch, Alba Warter, Lisa Emmerlich-Mace, Collin Freibert, Johannes Fröhlich, Jan und Tim Semmler, immerhin sechs Teammitglieder waren letztes Jahr schon dabei. Wir haben uns dieses Jahr zum 7. Mal in 9 Jahren qualifiziert, die unglaubliche Triathlonstory geht weiter! Wir wussten, dass wir sehr stark sind und wollten unbedingt nach 2011 (3. Platz) und 2014 (1. Platz) auf das Podium!

Ergänzt wurde das Team um den betreuenden Lehrer Manfred Reinhart mit Victor Klüwer, der als Schülermentor mitreiste, und die Praktikanten Sophia Warter, die nicht nur die ältere Schwester von Alba ist, sondern seit einigen Jahren auch das Training beim Kooperationsverein TV 1848 Erlangen leitet.

Vielen Dank an unsere Sponsoren (Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach/ Eisert Sporthaus/Fahrradkiste), mit deren Unterstützung wir in einheitlichen Shirts und Jacken mit Ohm- und Bayernschriftzug auftreten konnten!

Da dieses Jahr das 50-jährige Jubiläum von JTFO gefeiert wurde, begann die Woche mit einer tollen Eröffnungsfeier im Olympiastadion, in der das olympische Feuer entzündet wurde. Selbst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kam und hielt eine beeindruckende Rede vor den ca. 4000 Schülerinnen und Schülern.

Nach den Einzelwettkämpfen am ersten Tag, nach denen die Zeiten der schnellsten drei Mädchen und Jungen zusammenaddiert werden, lag das Ohm schon auf dem 3. Platz. Leider warfen uns zwei umstrittene Zeitstrafen etwas hinter Leipzig zurück, der Seriensieger aus Neubrandenburg war schon unerreichbar enteilt.

Am Mittwoch kämpften die zwei gemischten Staffeln bei leichtem Regen um jede Sekunde, der Rest vom Team und die mitgereisten Eltern peitschen die Aktiven lautstark nach vorne. Highlight war der Zieleinlauf der ersten Staffel, wo unsere Jüngste –Alba- mit viel Wut vom Vortag im Bauch ihre ältere sächsische Konkurrentin auf den letzten 50 Metern niederkämpfte. Zwischenzeitlich hatten wir etwas auf den direkten Konkurrenten aus Sachsen aufgeholt, letztendlich kamen wir aber mit der zweiten Staffel nicht vorbei. Mit unserer Gesamtzeit wären wir im letzten Jahr Deutscher Meister geworden, das Team hat sich über 9 Minuten gesteigert, Wahnsinn! Leider hat auch die Konkurrenz nicht geschlafen…Aber der Abstand zum vierten Platz (7 Minuten) zeigt schon die hervorragende Form der Ohmstarter.

Am Ende freuten sich alle über den tollen 3. Gesamtplatz von allen 16 Landessiegern und den Sprung aufs Treppchen. Ein emotionales Highlight war dann die Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle mit 4000 Startern, wo wir erstmals seit 2014 wieder auf das Podium durften. Entsprechend gelöst und fröhlich war die Stimmung auf der Heimfahrt.

Leider haben uns zwischenzeitlich Lara, Tim und Jan in Richtung Bertolt-Brecht-Schule nach Nürnberg verlassen, an Ihnen werden wir nächstes Jahr nur schwerlich vorbeikommen. Aber die jungen Jahrgänge trainieren gut, wir werden uns nächstes Jahr teuer verkaufen und spätestens in 2021 wollen wir das Projekt „Hurra, wir fahren nach Berlin“ das 8. Mal verwirklichen.

Als Dritter in Berlin werden wir auch mit den anderen erfolgreichen bayerischen Mannschaften beim Frühjahrs- und Herbstfinale von JTFO im Januar zur Ehrung nach München eingeladen. Mal schauen, ob wir wieder in Lederhose und Dirndl auftreten?