„Youth for Peace: 100 Jahre Ende 1. Weltkrieg, 100 Ideen für den Frieden“

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100 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkrieges entwickelten 500 junge Menschen aus 48 Ländern gemeinsam Ideen für den Frieden. Unter den 500 Teilnehmern waren auch 100 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Frankreich. Die Jugendlichen wurden dazu eingeladen, ihre Vorstellungen eines friedlichen Europas zu präsentieren.

von Lucie Lewandoske

Auch das Ohm-Gymnasium beteiligte sich an dem Projekt, das von der Französischen Botschaft und dem Institut Français ins Leben gerufen wurde. Die Schülerin Catie Davies (11. Klasse) vertrat vom 16. bis 18. November als „Friedensbotschafterin“ die Ideen der AbiBac-Klasse. Begleitet von ihrer Lehrerin Frau Lewandoske verbrachte die Schülerin drei interessante und spannende Tage in der Hauptstadt. Am Freitagabend konnten sich alle Schülerinnen und Schüler in der Französischen Botschaft kennenlernen und sich über ihre Zukunftsvisionen austauschen. Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnte Catie auch ihr selbstgeschriebenes Friedenslied vortragen. Die Schülerin erhielt großen Zuspruch für das mehrsprachig verfasste Antikriegslied. Am Samstag erarbeiteten Studenten und Schüler in verschiedenen Workshops eine Zukunftsvision für Europa. Nach diesem arbeitsintensiven Austausch wurden die besten Ideen gesammelt und schriftlich fixiert. Höhepunkt der Veranstaltung war die große Abschlussveranstaltung im Berliner Kosmos. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Vorschläge Frank-Walter Steinmeier und Emmanuel Macron persönlich überreichen.praesidentenAnschließend diskutierten die jungen Teilnehmer mit den beiden Politikern über den Erhalt eines friedlichen Europas. Caties Fazit: „Mir hat dieses Projekt sehr gut gefallen. Besonders eindrucksvoll war für mich, dass 500 junge Leute aus der ganzen Welt sich so gut verstanden haben und sich alle nur aus einem Grund getroffen haben: für den Frieden.“