Triathlonteam im Bundesfinale

Das gemischte Team des Erlanger Ohm-Gymnasiums schaffte zum zweiten Mal in Folge die Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin und erreichte dort den 7. Platz. Die seit Jahren intensiv gepflegte enge Kooperation mit dem Stützpunktverein TV Erlangen zahlt sich aus, denn viele Schüler trainieren gleichzeitig in Schule und Verein.

von Manfred Reinhart

In großer Vorfreude auf den Wettkampf packten die jungen Sportler – Fabian Maar, Roland Hoffmann, Fabian Kraft, Bastian Just, Theresa Neukam, Alix McCrea, Manuela Utz und Hannah Ehnis – die Koffer und Räder für die lange Zugfahrt. Der TV Erlangen stellte einheitliche Wettkampfanzüge zur Verfügung, ohne die superschnelle Wechsel nicht möglich wären. Nach den Einzelwettbewerben lagen die Ohmler noch auf dem achten Platz, das Feld von Platz 4-10 war noch wenige Minuten auseinander.

Theresa Neukam wurde im Mädcheneinzel sogar Neuntbeste, obwohl die anderen Mädels meist drei Jahre älter waren. Am zweiten Wettkampftag stand das ungewöhnliche ABC-Staffelformat auf dem Programm: Jeder Starter aus dem Mixteam hatte zunächst nur eine Teildisziplin zu absolvieren, im fliegenden Wechsel wurde dann jeweils durchgewechselt, so dass jeder Athlet alle drei Einzeldisziplinen mit kleinen Pausen zu durchlaufen hatte. Daraus konnte man sich direkt mit den Gegnern vergleichen, die Platzierungswechsel waren superspannend und aufregend. Vor allem wurden anders als im letzten Jahr zwei Staffeln gewertet, ein Ausfall einer Staffel hätte jede Mannschaft auf einen hintersten Platz katapultiert. Zum Glück hatten wir lediglich im Einzelrennen einen platten Reifen zu beklagen. Unsere Schüler steigerten sich  zum Einzelwettkampf nochmals deutlich, allerdings war das Staffelformat auch für die anderen Landessieger ausreichend Motivation, so dass im Gesamtergebnis nur noch ein Platz gutgemacht werden konnte: Hinter den Leistungsschulen und Elitesportschulen ein tolles Ergebnis! Im persönlichen Wettstreit mit Itzehoe aus Schleswig-Holstein, das während des Rennens teilweise vor uns lag, konnte wie im letzten Jahr ein knapper Vorsprung gerettet werden, alle lagen sich in den Armen, und das Team lief mit bayerisches Fahne ins Ziel.