Sanis on Tour

sanis2017

Die alljährliche Fahrt der Schulsanitäter stand an: Das war nicht nur das erste Mal für unsere Neuzugänge, sondern auch für Herrn Spies, unseren neuen Leiter. Nach gut einer Stunde Fahrtzeit kamen wir in Bad Windsheim an und machten uns zu Fuß vom Bahnhof auf den Weg in die Jugendherberge. Und wer dachte, dass es sich um eine komplette Vergnügungsfahrt handeln würde, der hatte sich getäuscht, denn es ging zügig mit dem Programm los.

Friederike Kruschwitz (12. Klasse)

Dieses wurde von Maren Harder (12. Klasse) sowie den BRK-Mitarbeitern Thorsten Rummelt und Michael Ott gestaltet. Wir haben uns in diesem Jahr erstmals nicht nur mit klassischen Themen wie Lagerungsarten, Wundversorgung oder Wiederbelebung beschäftigt, sondern auch mit dem Thema Feuer. Aber nicht nur irgendwie: Jeder von uns durfte mit einem Übungsfeuerlöscher einen kontrollierten Brand löschen! In kleinen Gruppen und zahlreichen nachgestellten Notfallsituationen konnten nicht nur die neuen Ersthelfer, sondern auch die erfahrenen Schulsanitäter ihre Kenntnisse auffrischen und die ein oder andere neue Erfahrung sammeln. Den ersten Abend ließen wir mit dem Besuch einer Eisdiele und einem Werwolf-Spieleabend gemütlich ausklingen. Am zweiten Tag mussten wir nach dem Frühstück schon wieder fit für die anstehenden Übungen sein, die wir alle mit Erfolg meisterten. So neigte sich auch der zweite Tag rasch dem Ende zu. Am Abend wurde im Garten des Schullandheims gegrillt und Stockbrot am Lagerfeuer gebacken. Natürlich durfte das Spiel Werwolf nicht fehlen, das wir aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse und der Kälte leider bald nach drinnen verlagern mussten. Nach einer kurzen Nacht wartete am dritten und letzten Tag das alljährliche große Fallbeispiel auf uns. Neun Schulsanitäter mimten dabei Patienten, die infolge einer Explosion Verletzungen wie Unterarmverbrennung und Handverlust erlitten oder durch den lauten Knall nichts mehr hörten. Aufgabe der übrigen Schulsanitäter war es, die Patienten entsprechend ihrer Verletzungen richtig zu versorgen. Marens Schmink- und Präparierkünsten ist es dabei zu verdanken, dass die Wunden der Patienten täuschend echt wirkten. Nachdem wir diese Übung auch mit Bravour gemeistert hatten, mussten wir uns wieder schweren Herzens auf den Weg nach Hause machen.