Mehr war dieses Jahr nicht drin: Ohm-Tria-Team auf dem 6. Platz in Berlin

Abfahrt

Mit dem erneuten Sieg im Landesfinale Mitte Juli hat das Ohm-Triathlonteam zum 5. Mal in Folge das begehrte Ticket für das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin gelöst. Das hohe Leistungsniveau wurde vor allem durch das Saarlandteam nochmals gehoben. Hinter den Leistungsschulen des Sports reichte es für die 8 Schülerinnen und Schüler des Ohm-Gymnasiums nach einem tollen Kampf zum 6. Platz unter den 16 Landessiegern.

von Manfred Reinhart

In Nürnberg hatte das Ohm durch die gute Zusammenarbeit mit den beiden Erlanger Schwimmvereinen und der Kooperation mit dem TV 1848 Erlangen noch haushoch gegen die bayerische Konkurrenz gewonnen. Leider konnte das Team trotz Trainings in den Schulferien in Berlin nicht in Bestbesetzung antreten und musste zwei Kaderathletinnen ersetzen.
So machten sich letzten Sonntag Tanja Neubert, Nele Rudolph, Marlene Pesch, Anna Forsthövel, Simon Jonscher, Pablo Warter Rubio, Yves Just, Fabian Kasperl und Fabian Bammes hoch motiviert mit dem Zug auf den weiten Weg nach Berlin. Die Stimmung war sehr gut, wir hofften auf einen Platz unter den besten Acht. Nach der Streckenbesichtigung des Olympiageländes von 1936 und einer Schwimm- und Wechseltrainingseinheit, wurde abends Berlin-Mitte mit dem Brandenburger Tor erkundet. Auf zwei Gaudi-6er-Rädern wurde eine intensive Radtrainingseinheit absolviert.
Das Leistungsniveau auf den vorderen Plätzen lag dieses Jahr so hoch, dass wir höchstens einen Platz höher hätten finishen können. Im Einzel am Dienstag über 200m Schwimmen, 4km Radfahren und 1,1km Laufen errang Tanja in 15 Minuten den zweiten Platz, ebenso wie unsere erste Staffel am Mittwoch. Insgesamt reichte es sowohl bei der Wertung der drei schnellsten Jungen und Mädchen im Einzel sowie der zwei Staffeln zum 6. Platz, der hart gegen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verteidigt werden musste. Vielleicht half dabei auch das traditionelle Currywurstessen bei Konopke in Kreuzberg.
Die Atmosphäre im Hotel war nicht von Konkurrenz geprägt, sondern alle respektierten sich gegenseitig. So wurden auch über die Bundesländer hinweg Kontakte geknüpft. Die Abschlussveranstaltung mit 4000 Schülern am Mittwoch war das traditionelle Highlight. Auch Bundespräsident Joachim Gauck mit seiner Frau ließ es sich nicht nehmen, die Nationalhymne zu singen und einige Ehrungen persönlich vorzunehmen. Neben den Siegerehrungen in den 9 Sportarten des Herbstfinales sorgten hochkarätige Sporteinlagen für einen tollen Rahmen, bevor die Disco startete. Etwas müde, aber gut gelaunt machten wir uns am Donnerstag auf den Heimweg nach Erlangen, wo uns die Eltern und Geschwister am Bahnhof schon sehnlichst erwarteten. Ritt