Kunst als gemeinsame Sprache

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Die Klasse 9e fuhr in Begleitung der Kunsterzieherin Maja Baudach und des Klassenleiters Peter Walter in die italienische Partnerstadt Erlangens nach Cumiana, um dort am von Elena Tortia geleiteten Projekt „Die Kunst des Unterschieds“ teilzunehmen und ein Wall-Painting im Pausenhof der örtlichen Schule anzufertigen.

von Amelie Ohannessian und David Roth, 9e

Die Klasse hatte sich schon im Voraus im Kunstunterricht vorbereitet, indem Entwürfe für die einzelnen Komponenten des Gesamtbildes gezeichnet wurden. Durch diese konnten mit Hilfe von Projektionen Schablonen gefertigt werden, die zum Malen benutzt wurden. Die mit Tontrennung angefertigten Gesichter bestehen jeweils aus zwei verschiedenen Gesichtshälften. Diese sollen in Kombination mit dem Gesamtbild aus einem Schriftzug, einer Stadt und dem Logo des Projekts für Toleranz und Chancengleichheit stehen. Aber der Aufenthalt bestand nicht nur aus künstlerischer Arbeit, sondern auch aus einigen Workshops und Veranstaltungen, bei denen freundschaftliche Kontakte zu den Cumianesern geknüpft wurden. Beispielsweise gab es eine gemeinsame Exkursion in einen naheliegenden Tierpark und einen Spaziergang mit gemeinsamem Picknick. Die Klasse wurde außerdem von zwei Bundespolizisten begleitet, die eine Wanderausstellung präsentierten und einen Workshop zur Zivilcourage anboten, den auch italienische Jugendliche besuchten, so dass die Verhaltensweisen der Jugendlichen aus zwei europäischen Ländern in bestimmten Situation, die Zivilcourage erfordern,  miteinander verglichen werden konnten. Die freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden Städten wurde zusätzlich durch einen Abend im Jugendzentrum und die Unterbringung der Erlanger Jugendlichen in cumianesischen Gastfamilien gefördert. Gegen Ende des Aufenthalts schloss sich der Bürgermeister Cumianas durch die Unterzeichnung des dazugehörigen Dokuments der Initiative „Mayor for Peace“ an, die sich insbesondere gegen Atomwaffen und allgemein für den Frieden einsetzt. Rückblickend kann man sagen, dass die Klasse den Aufenthalt in Cumiana genossen hat und die Beziehung zwischen den Partnerstädten weiter vertieft wurde. disegno2