Drittortbegegnung in Straßburg

© European Union 2016

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Wir, die ABIBAC-Schüler mit unseren Lehrern Frau Auer und Herr Lang, kamen nach fünf Stunden Zugfahrt in der elsässischen Stadt Straßburg an. Nach einer ersten kurzen Stadtbesichtigung trafen wir unsere französischen Austauschpartner aus der Partnerschule Saint-Sernin, Toulouse in unserer sehr schönen Jugendherberge an. Um das Gefühl eines „echten“ Austauschs herzustellen, wurden wir in gemischte Zimmer aufgeteilt – wohlgemerkt, Franzosen und Deutsche, nicht Männlein und Weiblein!

von Sophie Neuner und Frieda Kruschwitz, 11. Klasse

Gleich am ersten Tag unseres Aufenthalts konnten wir das Europäische Parlament in Straßburg besuchen und mit einer deutschen Abgeordneten, Frau Sippel, diskutieren, die sich im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) mit folgenden Themen befasst: Bürger- und Grundrechte, Einwanderung, Asyl, Flüchtlingsfragen, Verwaltung der EU-Außengrenzen sowie der polizeilichen und justiziellen Zusammenarbeit im Kampf gegen das organisierte Verbrechen, den Drogenhandel, Cybercrime, Korruption, Menschenhandel, die Mafia und Terrorismus. Anschließend hatten wir die seltene Chance, Abstimmungen im Europaparlament unter dem Vorsitz von Martin Schulz beizuwohnen, was uns sehr beeindruckt hat. In der Kantine des Europaparlaments wurden wir noch mit einem viergängigen Menü verwöhnt! Am Nachmittag führte uns dann eine französische Stadtführerin durch die schöne Altstadt von Straßburg. Sie brachte uns vor allem die deutsch-französische Geschichte und Architektur näher. Den Donnerstag verbrachten wir am Karlsruher Institut für Technologie KIT, an dem wir Informationen zu grundlegenden deutsch-französischen Studiengängen erhielten. Zusätzlich durften wir noch Vorlesungen verschiedener Fachbereiche besuchen. Abends gingen wir dann noch bowlen und verbrachten bis weit nach Mitternacht einen lustigen Abend zusammen. Unausgeschlafen ging es dann zur 18. deutsch-französischen Hochschulmesse. Dort stellten zahlreiche Hochschulen, Universitäten und Institutionen ihre Studienangebote, mit dem Fokus auf deutsch- französische Doppelabschlüsse, vor. Natürlich haben wir die kulinarischen und kulturellen Aspekte Straßburgs nicht vernachlässigt, und so aßen wir mittags leckere Flammkuchen und besuchten den berühmten Straßburger Weihnachtsmarkt. Am Samstag mussten wir uns dann wieder von unseren neugewonnenen Freunden trennen. Zusammenfassend war es eine sehr schöne Erfahrung, die uns allen Spaß gemacht hat. Vielen Dank nochmal an Frau Auer und Herrn Lang für die Organisation und das große Engagement!