Beachvolleyballer im Landesfinale!

Siegerbild_Beachvolleyball

Wer am Dienstag, den 9.7. um ca. 9 Uhr aus dem Fenster blickte, den hat wohl kaum die Lust auf Beachvolleyball überkommen: strömender Regen und Temperaturen um die 12 Grad, dazu ein recht starker kalter Wind. Aber frei nach dem Motto „Wir sind ja nicht aus Zucker“ machten sich acht tapfere Ohmler, vier Jungs und vier Mädchen, mit ihrer Betreuerin Frau Nützel auf den Weg nach Fürth, um dort im Bezirksfinale der Beachvolleyballer gegen drei weitere Gymnasien anzutreten.

von Melanie Nützel

Hochmotiviert spielte sich das Team bereits auf dem Bahnhofsplatz in Erlangen warm…! Da die Sportanlage in Fürth über sechs Beachplätze verfügt, konnten alle Partien parallel ausgetragen werden. Eine Partie besteht aus je drei Spielen, wobei ein Jungendoppel, ein Mixeddoppel und ein Mädchendoppel die Begegnungen bestreiten. Wer mindestens zwei Spiele (best of three) gewinnt, geht als Sieger aus der Partie hervor. Insgesamt hatten unsere Ohmler also drei Partien gegen die anderen Gymnasien zu spielen.
Bei stetig besser werdendem Wetter dominierten im Jungendoppel Benjamin Genenger und Niklas Buchholz ihre zwei Partien und gewannen diese Spiele sehr deutlich. Im Mixed spielte Felix Lobenwein mit Leila Chakir ein erstes tolles Matsch, das sie gegen die starke Mannschaft aus Weißenburg gewinnen konnten. Im zweiten Spiel verloren die beiden knapp in drei Sätzen gegen das Gymnasium aus Langenzenn. Etwas Pech hatte das Mädchendoppel mit Helen Risack und Viola Pieger. Gegen wirklich gut spielende Gegnerinnen konnten sie sich zunächst absetzen, verloren dann jedoch ihre beiden Spiele äußerst knapp in je drei Sätzen.
Nach den ersten beiden Spielrunden hatten somit das Ohm-Gymnasium und die Mannschaft aus Weißenburg je eine Partie gewonnen und eine verloren. Lediglich das Gymnasium Langenzenn konnte zwei gewonnene Partien vorweisen. So kam es in den letzten Begegnungen zum Showdown: Die Ohmler mussten ihre letzte Partie gegen Fürth gewinnen, um einen Punktegleichstand zu gewährleisten, sowie Langenzenn gegen die Weißenburger verlieren. In unseren Begegnungen konnte sich Niklas Buchholz mit Partner Felix Lobenwein den Sieg gegen das Gymnasium aus Fürth erspielen. Im Mixed traten Eva Winkler von Mohrenfels und Benjamin Genenger an und sicherten sich in einem etwas knapperen Spiel den Sieg. Auch das Mädchendoppel mit Helen Risack und Leila Chakir konnte das Spiel knapp, aber hochverdient gewinnen. Nun mussten wir auf einen Sieg der Weißenburger gegen Langenzenn hoffen, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im alles entscheidenden Jungendoppel befanden. Ganz knapp siegte hier Weißenburg und somit waren alle drei Gymnasien nach drei Partien punktgleich. Dank eines besseren Satz- bzw. Punkteverhältnisses konnte sich das Ohm glücklich, aber verdient vor Langenzenn und Weißenburg durchsetzen.
Damit haben wir uns die Fahrkarte zum Landesfinale nach München erspielt, welches am 21.7. stattfinden wird. Drückt uns die Daumen, denn der Sieger fährt dann nach Berlin zum Bundesfinale, wo sich das Ohm bereits in anderen Sportarten einen Namen gemacht hat. Wir sind jedenfalls hochmotiviert und sehen dies ganz unter dem bayerischen Motto: Schau ma mal….!
Für das Ohm spielten: Leila Chakir, Helen Risack, Viola Pieger und Eva Winkler von Mohrenfels sowie Niklas Buchholz, Benjamin Genenger, Felix Lobenwein und Tobias Jesberger (alle aus der Q11)
Das Bild zeigt das Team kurz nach der Siegerehrung im Glückstaumel!