Alle Kunst ist der Freude gewidmet (Friedrich Schiller)

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Doch nicht nur Freude, auch Gesellschaftskritik lag in Schillers Absichten. Diese beiden Ziele haben wir – die beiden Projekt-Seminare Kunst und Theater – in der Schiller-Comedy verfolgt.

von Gabriele Heese

Drei tolle Aufführungen liegen hinter uns. Der Höhepunkt war die Premiere in der Blue Box des Staatstheaters Nürnberg, zumindest für uns Beteiligte, denn es ist eine große Ehre für eine Schultheatergruppe in diesen heiligen Hallen spielen zu dürfen. Doch wir haben uns tapfer geschlagen und beim Publikum große Begeisterung ausgelöst. Eine Woche wurde zweimal hintereinander im E-Werk gespielt, und es hat in den beiden ausverkauften Vorstellungen wieder alles prima geklappt. Die Schüler lebten mittlerweile regelrecht in ihren Rollen, kein Wunder, denn die Kostüme waren optimal auf die jeweiligen Charaktere zugeschnitten. Der ständige Rollenwechsel wurde mit Leichtigkeit und Eleganz mühelos bewältigt: von Wilhelm Tell zu Leicester, von Maria Stuart zum Räuber Schweizer, von Spiegelberg über Wurm zur Johanna von Orleans …
Alles in allem hat sich der immense Aufwand gelohnt. Publikum und Darsteller waren jedenfalls zufrieden: Denn es hat Spaß gemacht! Und wir sind dem großen Meister ein Stückchen nähergerückt, auf humorvolle und witzige Weise, eben als Comedy. schiller2schiller3